RTL verschenkt 90 Minuten mobiles Surfen

RTL Surfstick

Im Rahmen einer Sonderaktion verschenkt derzeit der Fernsehsender RTL SIM-Karten für das Vodafone-Netz. Anders als bei einer normalen SIM sind diese aber ausschließlich für das Surfen im Netz gedacht. Telefonate und Kurznachrichten sind deshalb nicht möglich. Dafür kommt die Karte mit ausreichend Startguthaben, um 90 Minuten über das D2-Netz surfen zu können.

Auch Micro-SIM erhältlich

Dass freie SIM-Karten ein guter Kundenfänger sind, weiß nicht nur o2, sondern offensichtlich auch RTL. Bis 18. Juli 2011 bietet der Fernsehsender seine kostenlose Daten-SIM an. Erhältlich sind sowohl normalgroße Karten als auch die Micro-Variante, wie sie im Apple iPad und iPhone zum Einsatz kommt. Genügend Startguthaben, um die Karte sofort in Betrieb zu nehmen, gehört ebenfalls dazu. 90 Minuten können im Internet verbracht werden, bevor der Kunde selbst das erste Geld bezahlen muss. Bei der Aktion kooperiert RTL mit Vodafone. Der Datentransfer wird dementsprechend über das D2-Netz abgewickelt, das in großen Teilen Deutschlands HSDPA-Verbindungsgeschwindigkeiten bis zu 7,2 MBit/s erlaubt.

Prepaid-Pakete nach Bedarf

Will man die Karten nach Ablauf der 90 Freiminuten weiter nutzen, stehen vier Pakete zur Auswahl, die vom 90-Minuten-Zugang bis zur Monatsflatrate reichen. Erstere kann für 99 Cent gebucht werden, Letztere kostet 19,99 Euro. Dazwischen liegen der 12-Stunden-Zugang und die Wochenflatrate. Für diese werden 1,99 Euro beziehungsweise 8,99 Euro fällig. Einmal gebucht laufen die Zugänge unabhängig von der tatsächlichen Nutzung ab. Erreicht das verbrauchte Volumen die Grenze von 1 GB, wird die Sitzung ebenfalls beendet.

Teurer wird es, wenn die SIM-Karte im Ausland genutzt wird, was prinzipiell in jedem Partnernetz von Vodafone möglich ist. 50 MB versurftes Volumen kosten hier abhängig vom Reiseland 14,99 Euro oder 29,95 Euro. Fehlt die notwendige Hardware, kann diese direkt von RTL bezogen werden. Der angebotene UMTS-Stick ist mit 24,95 Euro zwar günstig, bringt allerdings zwei Nachteile mit sich. Zum einen liegt der Downstream bei maximal 3,6 MBit/s, obwohl das Vodafone-Netz in einigen Regionen deutlich höhere Übertragungsraten leisten kann, zum anderen ist das Gerät für fremde Netze gesperrt.

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